Tricks von Chribs: Schreiben mit und von allen Sinnen

Abstrakte Begriffe und Gefühle können in Bilder übersetzt werden, in dem man ihnen Sinne verleiht.

Probier doch mal, Wut, Freude, Trauer, Fröhlichkeit und Liebe hier einzusetzen:

 

Gedicht mit Tiefsinn

… riecht wie …
… schmeckt wie…
… klingt wie…
… sieht aus wie…
… fühlt sich an wie…
…macht mich …

 

Quelle:
Lutz von Werder: Lehrbuch des kreativen Schreibens. S. 253.

 

Zum Beispiel:

 
Planung
Planung riecht wie frischer, kühler Morgenwind.
Planung schmeckt wie eine Biskuitrollade mit Marillenmarmelade.
Planung klingt wie das Klirren von Kaffeehäferln im Fotter.
Planung sieht aus wie viel Tipp-ex, Radiergummi und ein dicht beschriebenes Kalenderblatt.
Planung macht mich aufgeregt glücklich.


Aus diesem Sinnesgedicht wurde für ein E-Mail:
aufgeregt glückliche Planung: viel Tipp-ex, Radiergummi und ein dicht beschriebenes Kalenderblatt